Serien-Seminare VHS Lampertheim:

 

 

Wir arbeiten textnah. Texte können ggf. kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Hauptsache ist unsere persönliche & ausführliche Diskussion der Texte. Leitlinien: verständlich, kompetent, humorvoll - Tagungszeiten = flexibel: wenn Sie nur wann anders können, bitte nachfragen, ob das geht… !! -  Auch was die einzelnen Sitzungstermine anbelangt, sind wir flexibel: Wenn mindestens 2 TN zu einem Termin absagen, wird dieser verschoben/nachgeholt…

 

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„Sonntags bei Anton“ (öffentliches Forum für freie Meinungsäußerung)

 

Nächste Sitzung „Sonntags bei Anton“ in Lampertheim wieder am 5.2.2023

(= ausnahmsweise 2ter Sonntag/Monat !! = letzte Sitzung in 2022—11:00 – 13:00 Uhr im „Alten Rathaus“ Römerstraße neben St.Andreas-Kirche – ggüber vom Dom. Eintritt frei – keine Anmeldung, keine Maske - kostenlos: Kaffee&Kuchen, sowie Skript

                               Thema: "Erkenne Dich selbst" - Modus: gemeinsame Diskussion des Themas

„Erkenne Dich selbst“ – das stand über dem APOLLO-Tempel in DELPHI, dem antiken Heiligtum (das gleichsam unserem „Vatikan“ heute vergleichbar ist). – Aber was soll das heißen? – Sehe ich ein Foto von mir, dann erkenne ich mich ohne Weiteres! – Doch, ist das mit der alten Spruchweisheit gemeint? – Oder meint diese eher mehr: reflektiere Dich und erkenne wie (oder was Du) tatsächlich bist, wie Dein Charakter, Deine Anlagen, Talente, Deine Neigungen und Interessen usw. beschaffen sind? – Oder geht da gar noch mehr? -Und außerdem: Wozu überhaupt sollte ich mich selbst erkennen? – reicht es denn nicht, daß man sich von den Andern sagen läßt, was diese von einem halten? – Was also meint dieser Leitspruch der Philosophie überhaupt? – Nicht nur damals, sondern auch heute noch? Für Jeden Einzelnen selbst….!?

Nähere Infos: www.vhs-lampertheim.de

Ansprechpartnerinnen
Christiane Borchert, Petra Stöckinger, Tel: 06206 / 935-364, -207 und -469

 

 

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·         Regelmäßige Philosophie-Seminare an der VHS Lampertheim = jwls Montags von 10:30 – 13:00 Uhr

in der „Alten Schule“ Römerstraße – INFOS: Telefon: 06206 / 935-364, -207 und -469

 Email:  vhs@lampertheim.de oder: https://www.lampertheim.de/de/vhs/index.php - ACHTUNG: frühzeitige Anmeldung für 2023 (!) erforderlich, sonst schnell ausgebucht und dann nur „Warteliste“! – Programm bald verfügbar bei VHS Lampertheim!

 seit 26.9.: D. HUME. "Dialoge über natürliche Religiobn" - ausgebucht

 

Programm-VORSCHAU für 2023:

(A)   „Sonntags bei Anton“ – alles wie gehabt an folgenden Terminen – jwls 1ter So/Monat

Februar 5.

März  5. = verschoben auf 12.3. !!

April  2.

Mai  7.

Juni  4.

Juli 4.

SOMMERPAUSE

OKT 1.

NOV 5.

DEZ 3.

 

(B)    REIHEN-Seminare a je 8 Sitzungen jwls Montags 10:30-13:00 (!) Uhr

 

Ab 9.1. startet an der VHS Lampertheim wieder ein wöchentlich stattfindendes Seminar zum Thema: „Das Unbewußte aus philosophischer Sicht“ - ausgebucht!

Und zwar jeden Montag einer Woche von 10:30 – 13:00 Uhr in der „Alten Schule“ Römerstraße.

Die Philosophie-Seminare arbeiten zwar textnah, zieien jedoch auf eine lebendige Auseinandersetzung/Diskussion von je eigenen Standpunkt der Teilnehmer her. Insofern für Jeden geeignet.  Wir arbeiten kompetent, verständlich und humorvoll. Im Anschluß an eine Seminarsitzung erhalten die TN jeweils eine „Nachlese“ per email, in welcher u.a. folgende Punkte aufgearbeitet werden:

·         Übersicht über die zunächst anstehenden Kapitel zur Vorbereitung

·         Exkurse, die in der Sitzung nicht erschöpfend behandelt werden konnten

·         Nachbereitung von Diskussionspunkten in Hinsicht auf eine Vervollständigung und Klärung

·         Frühzeitige Anmeldung bei VHS ist ratsam, da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl und schnell ausgebucht. Falls Sie auf der „Warteliste“ landen, bitte mir Bescheid geben!

·         „Offiziell“ keine Sitzungen während der Hessischen Schulferien. Ggf. aber bei Interesse möglich! - Bei Terminplanung sind schon „Puffertermine“ eingebaut, sodaß bei Ausfall eines Seminars Sitzung nachgeholt werden kann, oder - falls nicht nötig – kostenfreie Zusatzsitzung angeboten wird.

 

Ab 9.1. – 20.3. (= 10 Sitzungen) Thema: „Philosophie des Unbewußten“ (ausgebucht)

Unser Bewusstsein ist das größte Rätsel der Wissenschaft: Wir bestehen aus Milliarden von Molekülen, die weder denken noch fühlen können – und doch machen sie zusammen unsere Persönlichkeit und unser subjektives Erleben aus. Das Unbewusste ist ebenso rätselhaft; was dort passiert, kann niemand so genau sagen. Wie bestimmen unbewusste Eindrücke, Wünsche und Informationen unser Denken, Fühlen und Handeln? Die gute Nachricht: Wir sind die Herren im eigenen Haus, auch wenn wir manchmal nicht wissen, wer im Keller umherschleicht. Die schlechte Nachricht: Wir überschätzen manchmal unseren Einfluss und reden uns fälschlicherweise ein, wir hätten gute Gründe für unsere Taten. Philipp Hübl ist Juniorprofessor für Theoretische Philosophie an der Universität Stuttgart. Textgrundlage: Hübl: „Der Untergrund des Denkens“ Rororo 12,99 - ISBN: 978-3-499-62853-5 – ggf. 2nd-Hand kaufen via: daistesja.de

Nähere Informationen: Per Email:  vhs@lampertheim.de- oder TelNr.der Volkshochschule Lampertheim:  06206/ 935-364 oder: Tel: 06206 / 935-207

 

2.       Ab 24.4. – 10.7. (= 10 Sitzungen) Thema: „Dialektik der Aufklärung“ (HORKHEIMER/ADRONO)

 

Angesichts des Triumphs von Faschismus und Monopolkapitalismus als neue Herrschaftsformen, denen die Gesellschaft keinen wirksamen Widerstand entgegensetzte, unterzogen die Autoren den Vernunftbegriff der Aufklärung einer radikalen Kritik. Sie formulierten die These, dass sich bereits zu Beginn der Menschheitsgeschichte mit der Selbstbehauptung des Subjekts gegenüber einer bedrohlichen Natur eine instrumentelle Vernunft durchgesetzt habe, die sich als Herrschaft über die äußere und innere Natur und schließlich in der institutionalisierten Herrschaft von Menschen über Menschen verfestigte. Ausgehend von diesem „Herrschaftscharakter“ der Vernunft beobachteten Horkheimer und Adorno einen Aufschwung der Mythologie, die „Rückkehr der aufgeklärten Zivilisation zur Barbarei in der Wirklichkeit“,[1] welche sich in der gegenwärtigen Gesellschaft auf unterschiedliche Weise manifestiere. Diese „Verschlingung von Mythos und Aufklärung“ (Habermas)[2] habe nicht einen Befreiungs-, sondern einen universellen Selbstzerstörungsprozess der Aufklärung in Gang gesetzt. Diesem Prozess durch „Selbstbesinnung“ und Selbstkritik der Aufklärung Einhalt zu gebieten, war ein zentrales Motiv der Autoren.- Textgrundlage: ISBN: 978-3-10-397152-1 – oder via daistesja.de

 

- Sommerpause: ca. 24.7. – 10.9.

Ab 18.9. – 13.11. (= 8 Sitzungen) Thema: „ Wie wir die soziale Welt machen“ (SEARLE)

Existieren soziale Tatsachen nur, weil wir an sie glauben? Zerfällt die Welt damit in unterschiedliche Sphären des Seins? Nein, sagt Searle, und ergründet, warum unsere soziale Sphäre (unsere „Lebenswelt“) ebenso wirklich ist wie die Dinge, die unabhängig vom Menschen existieren. Sprache und Denken, Geist und Natur, Freiheit und Determinismus werden ebenso behandelt wie Institutionen oder das Phänomen der Macht. Wie wir die soziale Welt machen führt sämtliche Lebensthemen Searles - der auch ein maßgebender Sprachphilosoph war - zu einer einheitlichen Theorie menschlicher Zivilisation zusammen. Text: stw 978-3-518-29822-0

 

3.       20.11. – 18.12.  (= nur 5 Sitzungen in 2022 – und weiter am 15.1. – 29.1. 2024 (= + 3 Sitzungen – also insgesamt = 8):  Thema: „Günter Anders – Lesebuch“

Anders beschäftigte sich mit den ethischen und technischen Herausforderungen der (auch noch heutigen Zeit); sein Hauptthema war die Zerstörung der Humanität. Dabei war er Mitbegründer und führende Persönlichkeit der Anti-Atomkraft-Bewegung, dezidierter Technikkritiker und Medienphilosoph. Er schreibt provokant und zT. Auch nach Art eines „Potpourris“, dh. daß sich neben abstrakten Ausführungen auch kommentierte Tagebucheintragungen, Medienergüsse, usw. finden. Sehr anregend!  - Das „Lesebuch“ bietet einen Ausschnitt aus seinem vielfältigen Schaffen. Text: diogenes-Verlag  

978-3-257-21232-7 – wohl nur noch 2nd Hand via daistesja.de


VORAUSSCHAU 2024:

6.        AB  19.2. „Sorge um sich selbst“ (FOUCAULT)

Warum ist das sexuelle Verhalten, warum sind die dazugehörigen Betätigungen und Genüsse Gegenstand moralischer Sorge und Beunruhigung? Wieso diese ethische Sorge überhaupt, die – jedenfalls zu gewissen Zeiten, in gewissen Gesellschaften oder in gewissen Gruppen – wichtiger erscheint als die moralische Aufmerksamkeit, die man auf andere Bereiche im kollektiven (oder individuellen) Leben verwendet, etwa das Ernährungsverhalten oder die Erfüllung der staatsbürgerlichen Pflichten? - stw, 320 Seiten – 20 EUR – 978-3-518-28318-9

 

 

 

siehe auch:

link: https://www.youtube.com/playlist?list=PLbNLuS8sX__4VEtNjkR796v9WsxJwqW3N

 

 

 

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